Kefir


Definition:

Sauermilchprodukt aus Kuhmilch. Kefir gilt in seinem Ursprungsland, dem Kaukasus, als Getränk der Hundertjährigen, mit heilsamer Wirkung. Er enthält alle wertvollen Inhaltsstoffe der Milch, darunter wichtige Vitamine und Mineralstoffe. Es gibt ihn fettarm und mit Sahne, zum Trinken und zum Löffeln, auch mit Frucht.

Herstellung:

Kefirpilz oder -knollen werden der Milch zugesetzt. Sie enthalten Milch- und Essigsäurebakterien sowie Hefen, die den Milchzucker vergären. Sie geben dem Erzeugnis einen angenehm prickelnden, leicht säuerlichen Geschmack.

Konventionelle Produkte:

Aus konventioneller Milch erzeugt. Industriell hergestellter „Kefir, mild“ wird nicht mit Kefirknollen produziert. Vielmehr sorgt eine Mischung verschiedener Bakterien und Hefen für ähnlichen, immer gleichen Geschmack. Bei Sorten mit Frucht ist häufig Aroma mit drin.

Biologische Produkte:

Aus Bio-Milch erzeugt, schonend und mit Zeit zum Reifen. Es gibt ihn fettarm zum Trinken, auch mit Fruchtgeschmack, oder als sahnige Variante zum Löffeln, dann mit Früchten, Rohrohr- oder Rübenzucker und Verdickungsmitteln.

Tip:

Kefir kann geringe Mengen Alkohol enthalten, so um die 0,05 Prozent. „Milder“ Kefir enthält noch weniger, dafür mehr Laktose als saure Sorten.

Kefir kann man auch selber machen. Die Starterkulturen dazu gibt´s in Bio-Läden und Reformhäusern zu kaufen.