Sojaschnetzel


Definition:

Sojaschnetzel, auch Sojafleisch genannt, werden aus Sojabohnen hergestellt. Sie haben eine fleischähnliche, faserförmige Konsistenz, besitzen mit 40 bis 50 Prozent viel Protein, aber kaum Fett.

Herstellung:

Gemahlenen Sojabohnen wird das Fett entzogen. Das entfettete Mehl wird in einem Extruder unter hohem Druck und manchmal auch Wärmezufuhr „aufgepoppt“. Die dabei entstehenden Stückchen haben eine fleischähnliche Konsistenz.

Verwendung:

Pflanzliche Alternative zu Fleisch- und Hackfleischgerichten. Gut geeignet für vegetarische Bolognese Soße und Aufläufe wie Lasagne, zum Füllen von Paprikaschoten und auch für Bratlinge.

Konventionelle Produkte:

Sojabohnen aus konventionellem Anbau, wo häufig Gentechnik im Spiel ist. Ihnen wird das Öl mithilfe chemischer Lösemittel entzogen.

Biologische Produkte:

Aus ökologisch angebauten Sojabohnen, gentechnikfrei. Das Öl wird rein mechanisch in mehreren Pressgängen  ausgepresst. Es gibt feine Sojaschnetzel, mittelgroße und grobe.

Tip:

Für manche Gerichte müssen die Schnetzel kurz einweichen, bevor man sie weiter verarbeiten kann – in Wasser oder zum Vorwürzen in Soja-Soße oder Brühe.