Öko-Forschung doch nicht gekürzt

Als „Sieg der Vernunft“ hat Bioland Präsident Thomas Dosch die aktuelle Entscheidung des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages bezeichnet. Danach bleiben die Verpflichtungsermächtigungen für Forschungsprojekte im Bundesprogramm Ökologischer Landbau erhalten und werden – wie zunächst im Februar ebenfalls vom Haushaltsausschuss beschlossen – nicht um 3,3 Mio. Euro gekürzt. Bei Gesprächen zwischen Agrar- und Haushaltsexperten ist es gelungen, die Bedeutung der ökologischen Landbauforschung für den Umwelt- und Verbraucherschutz zu verdeutlichen. So kehrt im Rahmen der insgesamt bescheidenen Forschungsmittel, die für die Biolandbauforschung zur Verfügung stehen, wieder Planungssicherheit ein. Insbesondere mehrjährige Forschungsprojekte zu Klimaschutz, Bodenschutz und zur weiteren Optimierung ökologischer Landbaumethoden wären bei Umsetzung der Kürzungspläne gefährdet gewesen. Die Mittel im Bundesprogramm Ökologischer Landbau betragen jährlich 16 Mio. Euro, davon ca. 8 Mio. für Forschungsprojekte. Zum Vergleich: Für Forschungs-, Entwicklungs- und Demonstrationsvorhaben zu nachwachsenden Rohstoffen sowie deren Markteinführung stellt der Bund jährlich rund 50 Millionen Euro zur Verfügung. Ein geplanter Waldklimafonds soll ebenfalls mit 50 Millionen Euro jährlich ausgestattet werden. Mehr zum Thema

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