Greenpeace findet illegalen Gen-Reis in China

hat in zwei Supermarktketten in der chinesischen Provinz Hunan genmanipulierten Reis gefunden. Die Umweltorganisation forderte die chinesische Regierung auf, die Kommerzialisierung von umgehend zu stoppen. Die Provinzregierung wies die Vorwürfe zurück. Im Oktober und November 2009 hatte in acht Städten Zentralchinas Proben eingekauft, in einer lokalen Supermarktkette und bei Wal Marts. Mitte März 2010 veröffentlichten die Umweltschützer ihre Ergebnisse: Im Reis von zwei Marken fanden sich Verunreinigungen mit Gen-Reis. Dabei handelte es sich um eine Sorte, die das Bt-Toxin als Schutz gegen Schädlinge bildet. Die Regierung der Provinz Hunan meldete wenige Tage später, sie habe 32 Reismarken in örtlichen Geschäften untersuchen lassen und keine Verunreinigungen festgestellt. Die Zeitschrift China Newsweek meldete, dass in der Provinz Hubei ganze Dörfer seit Jahren Bt-Reis anbauen. veröffentlichte auch, dass die chinesische Regierung bereits im Dezember 2008 einigen gentechnisch veränderten Reis- und Maissorten ihre grundsätzliche Zustimmung gegeben habe. Im September 2009 hatte das Landwirtschaftsministerium dann zwei von heimischen Forschern entwickelte Reissorten und einer Maissorte ein Sicherheitszertifikat ausgestellt. „Für die vollständige kommerzielle Freigabe muss ein Gen-Reis nur noch Anbauversuche vorweisen und registriert werden. Es gibt keine verpflichtenden Studien zur Sicherheit von Umwelt und Gesundheit“, heißt es in der -Mitteilung. Die China Daily zitierte den stellvertretenden Landwirtschaftsminister mit den Worten, dass diese Zertifikate „mehr eine Anerkennung für die Arbeit und die Ergebnisse der Wissenschaftler seien als eine Zulassung für den kommerziellen Anbau“. Bis dahin sei es noch ein weiter Weg, werden andere Offizielle in der chinesischen Presse zitiert. China wäre dann das erste Land, das den kommerziellen Anbau von Gen-Reis erlauben würde. Mehr zum Thema

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