Aussetzung des Glühbirnen-Verbots gefordert

Die EU muss das -Verbot aussetzen. Das fordert der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) als Reaktion auf Tests des Umweltbundesamtes (UBA) mit zerbrochenen . Diese hatten ergeben, dass die Quecksilberwerte bis zu fünf Stunden lang zwanzig Mal höher sind als zulässig. “Der Staat hat bei der Produktsicherheit offenbar geschlafen. Gab es vor dem -Verbot keine Tests?”, fragt vzbv-Vorstand Gerd Billen. Die Bundesregierung müsse dafür sorgen, dass die Leidtragenden nicht die Verbraucher sind. Zudem sollten Hersteller und Händler ihren Kunden das Geld für die unsicheren Produkte zurückerstatten. Im September kommenden Jahres soll die dritte Stufe der EU-Effizienzvorschriften in Kraft treten. Nach den mit 100 und 75 Watt dürfen dann auch solche mit 60 Watt nicht mehr in Verkehr gebracht werden. Der vzbv fordert von der Bundesregierung, in Brüssel eine Aussetzung des Verbots zu erwirken, bis für die Verbraucher sichere und praktikable Alternativen auf dem Markt sind. “Es kann nicht sein, dass der Staat ein sicheres Produkt verbietet und durch ein unsicheres ersetzt”, kritisiert Billen. Die dritte Stufe des -Verbots bedeutet für Verbraucher einen besonders starken Einschnitt, da die 60-Watt-Birnen im Haushalt am häufigsten eingesetzt werden. “Wenn die Industrie es nicht schafft, bruchsichere und ungefährliche Lampen anzubieten, muss die Glühbirne über den Herbst 2011 hinaus im Handel bleiben”, so Billen. Händler und Hersteller sollen Geld zurückerstatten Darüber hinaus fordert der vzbv ein Rückerstattungsrecht für Energiesparlampen, die beim Zerbrechen überhöhte Quecksilberkonzentrationen verursachen. Er sieht hier vor allem die Wirtschaft in der Pflicht. “Hersteller und Händler müssen dafür sorgen, dass Verbraucher unbürokratisch ihr Geld zurückbekommen”, so Billen. Zugleich muss das Bundesumweltministerium (BMU) schnell umfassende Tests durchführen lassen, um valide Daten zum Gefährdungsgrad zu erhalten. Das UBA hat bislang nur im begrenzten Umfang zwei Lampentypen testen lassen. Das Ergebnis war alarmierend: Sowohl Lampen mit fünf Milligramm als auch solche mit zwei Milligramm Quecksilber verursachen beim Zerbrechen am Boden eine Konzentration des Schwermetalls, die zwanzig Mal über dem zulässigen Richtwert für die Innenraumbelastung liegt. Vor allem für Kinder und Schwangere bedeutet dies eine akute Gesundheitsgefährdung.

Ein Gedanke zu „Aussetzung des Glühbirnen-Verbots gefordert“

  1. Nicht zu vergessen, dass so eine hohe Quecksilberbelastung im Fall des Falles (der E-Lampe), auch für unsere Haustiere extrem schädlich ist.

    Alle Energiesparlampen, die ich bisher ausprobiert habe (Discounter-Qualität), bringen übrigens nicht die angegebene Leuchtkraft, im Vergleich mit einer Glühbirne gleicher Wattzahl (steht ja als Vergleichswert auf der Packung), und ich reagiere auf das Licht mit Kopf- und Augenschmerzen, kann nicht mehr lange am PC arbeiten oder lesen.
    Daher habe ich versucht, so eine E-Lampe als Hoflicht draussen zu verwenden, mit dem Ergebnis, dass sie nicht angeht, wenn es draussen kalt ist.
    Klar, dass sie dann sehr lange hält… (Ironie).
    Davon abgesehen sehen sie häßlich aus und passen in die meisten meiner Lampen gar nicht rein.

    Letzter Versuch: Spar-Strahler als Ersatz für die herkömlichen 40 Watt Strahler in meiner Esszimmerlampe. Ergebnis: Nach vier Wochen ist die erste schon kaputt. Für den Preis inakzeptabel.

    Irgendwo habe ich auch noch gelesen, dass die Herstellung dieser Energiesparlampen eine miserabele Energiebilanz aufweist und zudem sehr ( und es hieß: sehr!), umweltbelastend ist.
    Die Entsorgung wohl auch, denn wer gibt solche Lampen schon zum Sondermüll?
    Die landen in der Tonne und zerbrechen spätestens auf der Deponie.

    Ich frage mich, was soll das alles? Armes Deutschland, Unnütze EU und schade um unsere schöne Erde.

    MfG, Susanne Stein

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