Vertuschungsversuch bei Hähnchen-Mast?

Nach der späten Veröffentlichung von Versuchsergebnissen über die schlimmen Folgen der agrarindustriellen mit hohen Todesraten und Fußballen-Schädigungen der eng auf ihrem eigenen Kot gehalten Tiere kritisiert die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft () die Informationspolitik der niedersächsischen Landesregierung und auch von Verantwortlichen der Tierärztlichen Hochschule (TiHo) Hannover. Vertreter des Lehr- und Forschungsguts Ruthe der Siftung Tierärztliche Hochschule, in dem Professor Hartung diese schockierenden Resultate ermittelte, hätten nach Berichten von Besuchergruppen diese Seiten der agrarindustriellen bisher offenbar zu wenig erwähnt und stattdessen diese Qualhaltung eher als akzeptabel dargestellt. „Kein Wunder“, so -Sprecher Eckehard Niemann, „dass viele Gemeinderäte durch die so gestalteten Besichtigungen eher für statt gegen die geplanten Großmastanlagen in ihren Kommunen eingestimmt worden sind.“ Er verwies darauf, dass Wissenschaftler des Forschungsgutes Ruthe schon in der Vergangenheit eine Rolle bei der Rechtfertigung der Käfighaltung von Legehennen gespielt hätten. Die forderte die Verantwortlichen der Tierärztlichen Hochschule auf, sich sowohl im Sinne ihrer Reputation als auch im Interesse von Tieren, Anwohnern, Umwelt und bäuerlicher Landwirtschaft stärker von der Agrarindustrie-Lobby zu lösen und sich noch stärker zukunftsweisenden Untersuchungen über die Förderung einer artgerechten Haltung zuzuwenden. Mehr zum Thema

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