Genfrei gehen startet in New York

Am Samstag, den 1.Oktober 2011 startet der Right2Know March für eine Kennzeichnung gentechnisch veränderter Lebensmittel an der historischen Flatbush Food Coop in Brooklyn, New York City. Der Marsch, der am 16. Oktober, dem Welternährungstag, im Lafayette Park vor der Weißen Haus in Washington endet, ist eine Idee des Rapunzel-Gründers Joseph Wilhelm, die er gemeinsam mit Freunden der weltweiten Bio-Bewegung in die Tat umsetzt. Zum Auftakt ist eine zweiseitige Erklärung der IFOAM mit Forderungen des Weltverbandes der Bio-Bewegung zur internationalen Landwirtschaftspolitik einem Vertreter der Vereinten Nationen übergeben worden.

genfoodneindanke

Die Initiative Right2Know March wird getragen von einer breiten Allianz von amerikanischen Bio-Unternehmen, Naturkosteinzelhändlern und NGOs. Ziel ist, eine gesetzliche Grundlage für die Kennzeichnung gentechnisch veränderter Lebensmittel zu erreichen, um den Verbrauchern auf der ganzen Welt die Wahlfreiheit zu ermöglichen. „We have a Right 2 Know – Label GMO“ ist das Motto des Marsches: Alle haben das Recht zu wissen was sie essen. Eine zweiseitige Erklärung der IFOAM mit Forderungen des Weltverbandes der Bio-Bewegung zur internationalen Landwirtschaftspolitik wird am heutigen Freitag einem Vertreter der Vereinten Nationen übergeben.

Eine ganze Reihe bekannter -Kritiker wird im Laufe der 16 Tage bei den Veranstaltungen sprechen und den Marsch teilweise begleiten. Joseph Wilhelm wird die komplette Strecke von gut 500 Kilometern zurücklegen und ein Tagebuch schreiben, für alle, die live dabei sein wollen (www.-gehen.de). Mit dabei sind unter anderen auch die Trägerin des Alternativen Nobelpreises Vandana Shiva, IFOAM-Präsidentin Katherine DiMAtteo, Percy und Louise Schmeiser, die gegen Monsanto klagten oder der Jurist und Gründer des Zentrums für Lebensmittelsicherheit Andrew Kimbrell. Die Liste der VIPs ließe sich lange fortsetzen, erwähnenswert noch zwei Namen, die weit über die Bio-Szene hinaus bekannt sind: Frances Moore Lappѐ, Autorin des Bestsellers „Diet for a Small Planet“ sowie TV-Moderatorin und Green Lifestyle-Autroin Sara Snow.

Bei der Kick-off-Veranstaltung im Prospect Park wird unter anderem Michael Hansen sprechen. Er ist der leitende Wissenschaftler der Verbraucher Union: “Gentechnisch veränderte Lebensmittel enthalten nicht erforschte Zutaten, die unserer Gesundheit schaden können ebenso wie der Umwelt und der Existenzgrundlage der Bauern. Amerikanische Verbraucher haben es verdient, wie die Menschen in Europa und Japan die Wahl zu haben, ob sie GVO in ihren Lebensmitteln haben wollen oder nicht.“ Nach der Auftaktveranstaltung werden die Teilnehmer des Marsches die Brooklyn Bridge überqueren und eine Erklärung an einen Vertreter der Vereinten Nationen übergeben. „Das ist ein erster Höhepunkt dieses historischen Marsches gegen Gentechnik in den USA“, so Joseph Wilhelm. „Die Zeit ist reif für einen Neustart der US-Politik in Bezug GVO“, bekräftigt IFOAM-Präsidentin DiMAtteo. In den USA enthalten 20 % aller hergestellten Lebensmittel gentechnisch veränderte Organismen und die Verbraucher wissen es nicht.

Unterstützung für die Aktion: Die ganze Wahrheit auf den Tisch!

Rapunzel ruft alle auf, sich an der Forderung für die Kennzeichnungspflicht von Gentechnik auch bei tierischen Produkten zu beteiligen. Denn jeder habe das Recht auf die Information, woher unsere Nahrungsmittel kommen und wie sie produziert werden. Unterstützen kann man diese Aktion mit seiner Stimme auf www.genfrei-gehen.de/index.php?plink=index&setcnt=ok&alink=index.

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