Wangari Maathai erhält One World Award post mortem

Im Rahmen der Internationalen Konferenz „Ecological Organic Agriculture“ der , die am 15. und 16. November in Nairobi stattfindet, übergibt Joseph Wilhelm den „One World VIP-Award“ post mortem an die Tochter der kürzlich verstorbenen Umweltschützerin Prof. . VIP steht für Very Impacting Person und verdeutlicht das außergewöhnliches Engagement von Persönlichkeiten, die sich für eine nachhaltigere Welt einsetzen.

Prof. Wangari Maathai wurde bereits 2010 mit dem „One World VIP-Award“ ausgezeichnet. Aus persönlichen Gründen konnte sie an der festlichen Verleihung im letzten Jahr in Legau nicht teilnehmen. Daher sollte ihr der Preis am 15. November 2011 auf der internationalen IFOAM Konferenz für ökologischen Landbau im Hauptquartier der UNEP in Nairobi übergeben werden. Mit tiefer Betroffenheit und großem Bedauern vernahmen die Initiatoren den Tod von Prof. Wangari Maathai, der „Mutter der Bäume“ – nur wenige Wochen vor der Verleihung.

Die Jury des „One World Awards“ zeichnet Wangari Maathai aus, weil ihr Engagement, ihre Arbeit – insbesondere ihr Einsatz für eine friedlichere und nachhaltigere Welt – die Ziele des „One World Awards“ verkörpert. Basierend auf den drei Säulen der Nachhaltigkeit: Ökologie, Ökonomie und Soziales setzte sich die unermüdliche Aktivistin für Umweltschutz, Demokratie, Menschen- und insbesondere Frauenrechte, Frieden und Gerechtigkeit ein. Damit hat sie die Ziele des „One World Awards“ in Afrika auf globaler Ebene mit weltweiten Auswirkungen in die Tat umgesetzt.

Die Initiatoren des „One World Awards“ – Rapunzel Naturkost und IFOAM – überreichen den „One World VIP-Award“ im UNEP-Hauptquartier in Nairobi an Wanjira Maathai, der Tochter der Verstorbenen. An dem Festakt nehmen Konferenzteilnehmer und bedeutende Gäste aus der ganzen Welt teil. Die Laudatio hält Bärbel Höhn, die ehemalige Landwirtschaftsministerin Nordrhein-Westfalens. Sie sagt über die „Mutter der Bäume“: „Wangari Maathai war nicht nur ‚Mama Miti’ – die Mutter der Bäume. Sie war auch eine unbändige Stimme der Demokratie, eine unerschöpfliche Quelle der Inspiration, ein Leuchtfeuer der Hoffnung!“

„Sie verdient höchste Anerkennung“, sagte Markus Arbenz, Geschäftsführer der IFOAM. „Genau wie die Mitglieder der Bio-Bewegung, war Wangari Matthai nicht immer und überall beliebt, da sie laut und deutlich für die richtige Sache gekämpft hat: für den Planeten, für die Menschen und vor allem für die Benachteiligten.“

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