Gefällt-Mir-Buttons: naturkost.de und schrotundkorn.de jetzt Datenschutz-konform

Aus dem Beschluss der obersten Aufsichtsbehörden für den Datenschutz im nicht-öffentlichen Bereich

“Das direkte Einbinden von Social Plugins, beispielsweise von Facebook, Google+ oder Twitter, in Websites deutscher Anbieter, wodurch eine Datenübertragung an den jeweiligen Anbieter des Social Plugins ausgelöst wird, ist ohne hinreichende Information der Internetnutzerinnen und -nutzer und ohne ihnen die Möglichkeit zu geben, die Datenübertragung zu unterbinden, unzulässig.”

Die Webangebote naturkost.de und schrotundkorn.de haben in der Vergangenheit Social-Media-Buttons auf ihren Seiten eingesetzt. Wie schon in naturkost.de seit einigen Wochen haben wir nun auch in schrotundkorn.de eine Datenschutz-konforme Variante zum Einsatz gebracht, die es Facebook und Google nicht mehr ermöglicht, Bewegungsprofile von Facebook-Nutzern auf unseren Seiten zu erstellen.

Wir nutzen auf unseren Seiten eine Lösung, die von heise.de der Netzgemeinde zur Verfügung gestellt wurde.

2 Klicks für mehr Datenschutz

„Immer mehr Web-Seiten binden die Gefällt-Mir-Buttons von Facebook, Google+ und Twitter ein. Allerdings werden durch diese Buttons schon beim Laden der Seite – also ganz ohne dass der Anwender etwas dazu tut – Daten an die Betreiber der Netzwerkplattformen übertragen. Die enthalten neben der URL der aktuellen Seite unter anderem eine Kennung, die zumindest bei dort angemeldeten Nutzern direkt mit einer Person verknüpft ist. Facebook & Co können also komplette Surfprofile ihrer Nutzer erstellen; Details dazu erklärt der Artikel Das Like-Problem. Da dies mit unseren Vorstellungen von Datenschutz und Privatspäre nicht vereinbar ist, hat heise online eine zweistufige Lösung entworfen, die nur mit Zustimmung der Anwender Daten übermittelt.

Standardmäßig bettet naturkost.de und schrotundkorn.de deaktivierte Buttons ein, die keinen Kontakt mit den Servern von Facebook & Co herstellen. Erst wenn der Anwender diese aktiviert und damit seine Zustimmung zur Kommunikation mit Facebook, Google oder Twitter erklärt, werden die Buttons aktiv und stellen die Verbindung her. Dann kann der Anwender mit einem zweiten Klick seine Empfehlung übermitteln.

Beim Aufruf weiterer Heise-Seiten erscheint wieder der deaktivierte Button. So kann man die sozialen Netze nutzen, ohne dass diese gleich komplette Surf-Profile erstellen können.

(heise.de)

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