664 kreative Arbeiten beim Wettbewerb ECHT KUH-L

Einsendeschluss bei „!“, dem großen Schülerwettbewerb des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Das diesjährige Wettbewerbsthema „Lebensmittel – Zu gut für die Tonne“ stieß auf große Resonanz: Knapp 3.900 Schülerinnen und Schüler der Klassen 3 bis 10 beteiligten sich mit insgesamt 664 kreativen Gestaltungs-, Medien- und Projektarbeiten.

Die Wettbewerbsbeiträge sind vielfältig, umfangreich und inhaltsstark. Sie befassen sich mit den Lebenswelten der Schülerinnen und Schüler und der Frage „Was werfen wir an Lebensmitteln weg und warum?“. Es wurden Kantinen untersucht, Mülleimer inspiziert und mutige Experimente durchgeführt. Im Gespräch mit Bauern, Kantinen-, „Tafel“- und Supermarkt-Mitarbeitern erfuhren die Kinder und Jugendlichen, dass fast täglich noch genießbare Lebensmittel aussortiert werden.

Um dieser Situation entgegen zu wirken, erarbeiteten die Kinder und Jugendlichen viele Verbesserungsvorschläge: Einige stellten Kochbücher mit Resterezepten zusammen, andere suchten das Gespräch mit ihrer Kantine. Viele Schülergruppen informierten mit kreativen Kunstaktionen oder mit einer Ausstellung über die Ergebnisse ihrer Arbeit und über das Thema „Wertschätzung von Lebensmitteln“.

Kein leichter Job für die Jury: Am 14. Mai wählt ein siebenköpfiges Jury-Team die 41 Gewinnergruppen aus. Auf die Sieger warten die Trophäe „Kuh-le Kuh“ in Gold, Silber und Bronze sowie dreitägige Berlin-Reisen, Tagesausflüge und viele Sachpreise. Mit dem „Sonderpreis Schule“ wird eine besonders aktive Schule mit einem Geldpreis gewürdigt.

Hintergrund

Der Schülerwettbewerb „ECHT KUH-L!“ beschäftigt sich grundsätzlich mit nachhaltiger Landwirtschaft und Ernährung sowie dem Ökolandbau und setzt jährlich thematische Schwerpunkte. Er ist eine Maßnahme des Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN), initiiert vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) und durchgeführt von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE).

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