Strom-Export: AKWs schneller abschalten

Zu den heute veröffentlichten Zahlen der Stromexporte 2012 hat Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation ., folgende Erklärung abgegeben:

“„22,8 Twh beträgt laut statistischem Bundesamt der rekordverdächtige Exportüberschuss im grenzüberschreitenden Stromhandel. Deutschland hat also massive Überkapazitäten in der Stromerzeugung. Deshalb fordern wir eine deutliche Beschleunigung beim Atomausstieg.

Noch immer laufen in Deutschland neun gefährliche – die meisten laut Plan der Bundesregierung bis 2022. Damit ist die Bundesrepublik in der EU weiterhin der zweitgrößte Atomstrom-Produzent. Benötigt werden die Reaktoren für die Stromversorgung nicht mehr.

Gleichzeitig werden in Deutschland immer mehr Gaskraftwerke vom Netz genommen, obwohl diese als Ausgleich für die schwankende Stromerzeugung aus Sonne und Wind dringend benötigt werden. Die Bundesregierung muss hier dringend umsteuern: Gefährliche AKW abschalten – Gaskraftwerke als Übergangstechnologie erhalten!“”

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