Steuern auf Pestizide in Dänemark

In ist jetzt ein neues System zur Pestizid-Besteuerung in Kraft. Ziel ist es, die negativen Auswirkungen der Pestizidanwendung auf Mensch und Umwelt zu reduzieren. Gleichzeitig sollen Pflanzenschutzmaßnahmen gefördert werden, die weniger schädlich wirken.

Schon vor 15 Jahren war in Dänemark eine Pestizid-Steuer eingeführt worden. Der damalige Steuersatz wurde auf den Verkaufspreis aufgeschlagen und lag zum Beispiel für Insektizide bei 35 Prozent. In den ersten drei Jahren wurden tatsächlich weniger verbraucht, doch dann ebbte die Wirkung ab.

Die neue Steuer bringt nun für Pestizide, die besonders problematisch für Mensch oder Umwelt sind, einen besonders hohen Steuersatz. Dieser wird für jedes Produkt mit Hilfe eines neuen “Pestizid-Belastungsindikator” ermittelt. Die Einnahmen aus der Steuer werden in Agrarprojekte investiert und dienen dazu, den Nationalen Pestizid-Aktionsplan in Dänemark umzusetzen.

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