Bei Ernährung unterscheiden sich Wunsch und Wirklichkeit

Dreiviertel der Deutschen versuchen, sich zu ernähren. Trotzdem schafft es nur jeder Zehnte, sich an den selbst aufgestellten Ernährungsplan zu halten. Dieses Ergebnis geht aus dem „Samsung Healthy Eating Report“ hervor, einer unabhängigen Studie von Kantar Media, die das Ernährungsverhalten von fünf europäischen Nationen genauer unter die Lupe nimmt.

Wenn uns der kleine Hunger überkommt und wir den Kühlschrank öffnen, greifen wir häufig zu den Lebensmitteln, die uns als erstes ins Auge fallen und die griffbereit liegen. Eine intelligente Aufbewahrung und Organisation von Lebensmitteln und ein erleichterter Zugang etwa zu Obst und Gemüse können helfen, dauerhaft auf eine gesunde umzusteigen, so die Studienergebnisse des Reports.

Im Vergleich mit unseren europäischen Nachbarn wird deutlich, dass die Deutschen, ebenso wie polnische und britische Verbraucher, besonders unbeschwert mit ihrer Ernährung umgehen. Strikter ist man hier in Südeuropa: Fast 70 Prozent der Italiener erwarten von ihrem Haushalt, dem eigenen Ernährungsplan zu folgen. Damit führen sie die europäische Studie in Sachen Kompromisslosigkeit an. Bei mehr als der Hälfte der befragten Deutschen kommt hingegen eine ausgeglichene Mischung aus gesunden und ungesunden Lebensmitteln auf dem Tisch.

Dabei versucht etwa die Hälfte der befragten Deutschen beim Einkaufen im Supermarkt die individuellen Bedürfnisse aller Familienmitglieder zu erfüllen. Doch gerade dies führt zu einer sehr breiten Auswahl an Lebensmitteln im heimischen Kühlschrank, die die Umsetzung von guten Vorsätzen in der Ernährung eher erschwert.

Die Top 5 Tricks der Deutschen, um ungesunden Versuchungen zu widerstehen

Um gegen Heißhungerattacken gewappnet zu sein, haben die Deutschen ihre Tricks und Taktiken, um sich an einen gesunden Ernährungsplan zu halten:

  • “Habe nur gesundes Essen im Haus“ (55 Prozent)
  • “Verbrauche die ungesunden Nahrungsmittel zuerst“ (29 Prozent)
  • “Bereite Gerichte vor und bewahre sie in Behältern im Kühlschrank auf“ (12 Prozent)
  • “Verstecke ungesunde Lebensmittel“ (10 Prozent)
  • “Verschenke ungesundes Essen“ (10 Prozent)

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