Sieger des Bundeswettbewerbs Ökologischer Landbau stehen fest

Im Rahmen der Grünen Woche in Berlin, sind auch in diesem Jahr wieder am Tag des Ökologischen Landbaus besondere -Höfe ausgezeichnet worden. Der Wettbewerb, der bisher „Förderpreis Ökologischer Landbau“ hieß, hat nun den Namen . Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt zeichnete die drei Sieger aus, die von der Jury aus 53 Bewerbungen ausgesucht worden waren. Das Preisgeld beträgt je 7.500 Euro.

Hof Gasswies (Baden-Württemberg)

Für ihr gesamtbetriebliches Konzept wurde das Ehepaar Silvia und Alfred Rutschmann in Klettgau (Baden-Württemberg), Hof Gasswies, ausgezeichnet. Die Familie bewirtschaftet einen Milchviehbetrieb mit 50 Milchkühen und Nachzucht sowie 120 Hektar Fläche. Im Vordergrund steht die sogenannte „Muttergebundene Kälberhaltung“, die das Tierwohl zum Ziel hat, sowie den Erhalt und die Verbesserung der Biodiversität. www.hof-gasswies.de

Züchterbetriebe des Vereins Kultursaat e.V. (Hessen)

In der Kategorie Erzeugung und Verarbeitung wurden die Züchterbetriebe des Vereins Kultursaat e.V., Echzell (Hessen) ausgezeichnet. Im Verbund mit der Bingenheimer Saatgut AG engagiert sich der Verein Kultursaat mit einer Gruppe von 30 Züchtern für die bio-dynamische Gemüsezüchtung. In den 20 Jahren seit Bestehen des Vereins konnten 70 Sorten beim Bundessortenamt zugelassen werden. Die Bingenheimer Saatgut AG sieht sich als Bindeglied zwischen Züchtern, Vermehrern, Erwerbsgärtnern, Verarbeitern und dem Handel und vermarktet die Kultursaat-Sorten. www.kultursaat.org

Gut Wilhelmsdorf (Nordrhein-Westfalen)

Ebenfalls für ihr gesamtbetriebliches Konzept erhielten Ulrich Schumacher und Johannes Berger vom Gut Wilhelmsdorf in Bielefeld (Nordrhein-Westfalen) den Bundespreis Ökologischer Landbau 2015. Sie haben den seit 1995 von der Stiftung Bethel gepachteten Betrieb zu einem prosperierenden Unternehmen mit einer eigenen Bio-Molkerei, die monatlich 90.000 Liter Milch verarbeitet, weiterentwickelt. Ihr Motto lautet „Frische Bio-Milch aus der Region für die Region“. Zudem produziert das Gut mithilfe einer Photovoltaik- und einer Biogasanlage mit Blockheizkraftwerk rund eine Million Kilowattstunden Strom im Jahr. Die Wärmeenergie geht an ein angrenzendes Altersheim und drei Wohngebäude. Www.gut-wilhelmsdorf.de

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