Rapunzel ruft Polenta zurück

Im Rahmen einer amtlichen Routinekontrolle sind in einer Charge Maisgrieß und Minutenpolenta nachgewiesen worden. Ein gesundheitliches Risiko ist nach Angaben von für den vorhersehbaren Gebrauch des Produktes nicht mit der erforderlichen Sicherheit auszuschließen.

PolentaMaisgriess MinutenPolentaMaisgriess

Daher ruft Rapunzel Naturkost aus Sicherheitsgründen alle auf dem Markt befindlichen Verpackungsgrößen Rapunzel Maisgrieß Polenta und Minutenpolenta bis einschließlich der folgenden Mindesthaltbarkeitsdaten zurück:

  • Polenta Maisgrieß 500 g: Mindesthaltbarkeitsdatum 09.02.16
  • Polenta Maisgrieß, 10 kg: Mindesthaltbarkeitsdatum 09.04.16
  • Minuten-Polenta Maisgrieß, 500 g: Mindesthaltbarkeitsdatum 25.11.15

Die Kunden werden gebeten, das betroffene Produkt nicht zu konsumieren. Die Produkte Rapunzel Maisgrieß Polenta und Minutenpolenta können im entsprechenden Fachgeschäft vor Ort zurückgegeben werden. Der Kunde erhält den Kaufpreis selbstverständlich zurück.

 

 

Zum Hintergrund des Rückrufs

Diese gefunden Alkaloide kommen natürlicherweise in verschiedenen Pflanzen, insbesondere in Nachtschattengewächsen wie z.B. Bilsenkraut oder Stechapfel vor. Sie dienen diesen Pflanzen zur Abwehr von sogenannten Fraßfeinden.

In der Medizin werden Tropan-Alkaloide (z.B. Atropin) beispielsweise in der Augenheilkunde und in der Behandlung von Krämpfen eingesetzt.

Vereinzelt wachsen diese Pflanzen auf Bio-Getreideanbauflächen und ihre Samen werden bei der Getreideernte miterfasst. In der konventionellen Landwirtschaft wird ein Wachstum solcher „Beikräuter“ mittels Herbizideinsatz teilweise verhindert.

Diese „Fremdsamen“ können in der Regel nach der Ernte gut aussortiert werden. Warum hier bei der Sortierung nicht alle Samen erfasst wurden, klärt Rapunzel derzeit mit seinem Lieferanten und den zuständigen Behörden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.