Johannisbrotkernmehl

Johannisbrotkernmehl


Definition:

Geschmacksneutrales Binde- und Geliermittel, das aus den Fruchtkernen des Johannisbrotbaumes stammt. Die dunkelbraunen, länglichen Schoten werden zerkleinert, die Kerne abgetrennt, getrocknet und fein vermahlen. Johnannisbrotkernmehl trägt als Zusatzstoff die Nummer
E 410.

Verwendung:

Johannisbrotkernmehl kann sowohl warm als auch kalt angerührt werden. Es eignet sich deshalb nicht nur zum Andicken von Suppen und Soßen, sondern auch zum Stabilisieren von Schlagsahne oder für Tortenfüllungen, die ihre Konsistenz behalten sollen.

Konventionelle Produkte:

Im konventionellen Anbau kommen Pestizide zum Einsatz. Um Insektenfraß während der Lagerung zu vermeiden, werden die Früchte mit Methylbromid begast.

Biologische Produkte:

Aus ökologischem Anbau, meist aus Italien. Als Bindemittel für daheim zu kaufen.

Steckt als natürlicher Emulgator und Stabilisator unter anderem in Speiseeis, Backwaren und Fertigsoßen.

Achtung:

In Einzelfällen kann Johannisbrotkernmehl Allergien auslösen, bei Soja-Allergikern kann es unter Umständen zu Kreuzallergien mit diesem Zusatzstoff kommen.