Zwiebel

Zwiebeln


Definition:

Die Speisezwiebel ist ein Gemüse aus der Familie der Lauchgewächse. Essbar sind ihre verdickten Knollen, die im Erdreich stecken.

Der typische Zwiebelgeschmack kommt von schwefelhaltigen ätherischen Ölen. Sie reizen beim Aufschneiden die Schleimhäute, daher tränen die Augen und die Nase läuft. Zugleich sind sie sehr gesund, sie wirken antibiotisch und sollen sogar vor Krebs schützen. Die Zwiebel enthält außerdem zahlreiche Enzyme, die Verdauung und Stoffwechsel anregen.

Konventionelle Produkte:

Anbau mit Hilfe von Herbiziden und synthetischem Dünger. Ferner ist die chemische Behandlung der Knollen üblich, damit sie während der Lagerung nicht keimen.

Biologische Produkte:

Aus kontrolliert-biologischem Anbau, nicht chemisch behandelt.

Beliebte Sorten:

Die gelbe Küchenzwiebel ist die am weitesten verbreitete Sorte. Ihre große Schwester ist die Gemüsezwiebel, die milder schmeckt. Auch die kleine, oval bis längliche Schalotte schmeckt mild-würzig und leicht süßlich, ebenso die rote Zwiebel. Die kleine helle Lauchzwiebel, oft als Bund im Handel, ähnelt eher dem Lauch. Ihre grünen Triebe darf man mitessen.

Silberzwiebeln, klein und weiß bis silbrig schimmernd, sind häufig Bestandteil von sauer eingelegtem Gemüse  wie Mixed Pickles.

Für Röstzwiebeln werden die frischen Knollen geschnitten, mit Mehl bepudert und dann in Fett frittiert; lecker auf Salat oder Kartoffelbrei.

 Tip:

Beim Schneiden einen Schluck Wasser im Mund behalten, das schützt die Schleimhäute vor den “reizenden” Stoffen der Zwiebel. Soll ebenfalls helfen: Zwiebel unter der Dunstabzugshaube oder am offenen Fenster schnippeln.