Met


Definition:

Süßer Honigwein mit einem Alkoholgehalt zwischen 12 und 14 Prozent.

Geschichte:

Die Germanen brauten das berauschende Getränk schon vor etwa 3.000 zu festlichen Anlässen.

Ursprüngliche Herstellung:

Ursprünglich wurden honiggefüllte Waben mit Wasser angesetzt und längere Zeit vergoren. Die Inhaltsstoffe gingen in den Met über. In der modernen Herstellung wird per Zentrifugalkraft aus den Waben geschleuderte Honig mit Wasser im Verhältnis 1:2 vermischt und für etwa drei Monate im Faß vergoren. Er wird anschließend mit Kräutern und etwas Hopfen abgeschmeckt.

Konventionelle Produkte:

Honig aus konventioneller Imkerei. Legal ist gemäß Weingesetz die begrenzte Verwendung von Schwefel und Ammoniumsalzen. Erlaubt ist auch die Erhitzung bis hin zum Kochen. Zusatz von Vitamin C zur Konservierung möglich.

Biologische Produkte:

Honig aus Bio-Imkerei. Wenn nötig, Verwendung von Hilfsstoffen (s.o.) im Rahmen der gesetzlichen Verordnung. Die Anbieter – überwiegend kleinere Bio-Imker – kochen den Met meist nicht ab, sondern erhitzen auf 60 Grad. Das schont die Inhaltsstoffe. Bislang gibt es noch keine EU-Rahmenrichtlinien zur biologischen Metherstellung.

Tip:

Warmer Met ist im Winter eine gute Glühwein-Alternative. Das Honiggetränk enthält keine Weinsäure und wird deshalb oft auch von empfindlichen Mägen vertragen.