Amaranth




Definition:

Schon vor Jahrtausenden diente Amaranth den Indios in Mittel- und Südamerika als Nahrungsmittel. Als “Pseudogetreide” wird es – wie Quinoa und Buchweizen – ähnlich wie verwendet, gehört botanisch gesehen aber zu einer anderen Pflanzenfamilie, und zwar zu den Fuchsschwanzgewächsen.

Die kleinen Körnchen sind reich an Proteinen und Ballaststoffen, Calcium und Eisen. Sie liefern wertvolle  Fettsäuren und besitzen reichlich Lysin, eine essentielle Aminosäure – gut für Vegetarier.

Verwendung:

Amaranth schmeckt leicht nussig. Es ist lecker im Müsli oder zu Grütze gekocht als Beilage. Gemahlen eignet es sich zum Beispiel für Pfannkuchen und Tortillas. Beim Backen muss Getreide wie Weizen, Dinkel oder Roggen zugemischt werden, da Amaranth von Natur aus kein Gluten enthält.

Konventionelle Produkte:

Nur vereinzelt in gut sortierten Supermärkten.

Biologische Produkte:

Der Naturkosthandel führt Amaranthkörner pur, auch in gepoppter Form. Sie sind in Müslimischungen, Riegeln, Keksen und auch Brot enthalten. Die Körnchen stammen aus kontrolliert-biologischem Anbau ohne chemisch-synthetische Düngung und Pestizideinsatz.

Tip:

Da Amaranth glutenfrei ist, taugt es für Menschen, die an  Zöliakie leiden.