Buchweizen

Buchweizen


Definition:

Buchweizen  wird den Getreidesorten zugerechnet, ist aber eigentlich die Frucht einer Knöterichpflanze und enthält kein Gluten. Weil seine Körner in ihrer Zusammensetzung dem Weizen ähneln und mit ihrer dreikantigen Form an Bucheckern erinnern, wurde er Buchweizen genannt.

Buchweizen ist eiweiß- und stärkereich. Er liefert lebenswichtige Aminosäuren, vor allem Lysin, reichlich Mineralstoffe und B-Vitamine.

Ursprünglich kommt das Knöterichgewächs aus Asien. Heute wird es in Russland, China und den USA angebaut, aber auch in Europa.

Verarbeitung:

Nach der Ernte werden die Körner gereinigt und geschält, nach Größe sortiert und gesiebt. Im Bio-Handel gibt es sie ganz zu kaufen, zu Grütze, Grieß oder Mehl verarbeitet, vereinzelt auch gepufft oder gekeimt.  

Verwendung:

In Grützen, Suppen, Bratlingen, Klößen, Pfannkuchen, Torten oder geröstet (Kasha) fürs Müsli. Gemahlen ist er als Zutat in Pfannkuchen (russische Blinis), Waffeln oder Brot beliebt – gemischt mit anderem , da er kein Gluten enthält.

Konventionelle Produkte:

Aus konventionellem Anbau, chemisch-synthetisch gedüngt und mit Pestiziden behandelt. Wird häufig mit Wärmezufuhr binnen weniger Tage getrocknet.

Biologische Produkte:

Bio-Buchweizen gibt es deutscher Herkunft. Manche Anbieter beziehen ihn auch aus anderen europäischen Ländern oder aus China. Im Öko-Landbau wächst er ohne künstlichen Dünger heran, Klee-Untersaat liefert ihm ausreichend Nährstoffe. Die Körner trocknen über mehrere Wochen an der Luft oder nur mit geringer Wärmezufuhr.

Tip:

Buchweizen-Keimlinge lassen sich leicht in zwei bis drei Tagen ziehen. Sie schmecken nussartig mild und sind gesund.