Gemuesebrühe

Gemüsebrühe


Definition:

Gemüseextrakt zum Beispiel von Zwiebeln, Karotten, Lauch und Sellerie, mit Salz, Zucker, Hefeextrakt oder Glutamat, Fett und Gewürzen wie Petersilie, Liebstöckel, Knoblauch, Kurkuma und Pfeffer. Als Pulver oder Paste, auch in Würfelform.

Verwendung:

Als Suppengrundlage, zum Verfeinern von Soßen und Eintöpfen sowie Gemüsegerichten. Damit entfällt langes Einkochen von Gemüse und Kräutern, um aromatischen Geschmack zu erzielen. Während pulverförmige Gemüsebrühe direkt in die Speise eingestreut werden kann, müssen gepresste Pasten und Würfel vorher separat in etwas Flüssigkeit aufgelöst werden. Auch lecker als Trinkbrühe.

Konventionelle Produkte:

Gemüse und Kräuter aus konventionellem Anbau. Konventionelle Brühe enthält ferner Speisewürze (mit Enzymen oder Chemikalien zersetzte Reste der Getreideverarbeitung, die einen fleischähnlichen Geschmack abgeben) oder Hefeextrakt, manchmal künstliche Aromen sowie den umstrittenen Geschmacksverstärker Natriumglutamat.

Biologische Produkte:

Gemüse und Kräuter kommen aus kontrolliert biologischem Anbau. Weitere Zutaten sind Meersalz, Hefeextrakt und Fett. Für die richtige Konsistenz sorgt bei den körnigen Brühen Stärke oder Reismehl. Fett dient als Geschmacksträger und gibt Brühwürfeln die typische Form. Es gibt auch Sorten ohne Hefe, solche die natriumarm oder fettfrei sind.

Hinweis:

Hefeextrakt ist in der Naturkostszene eine umstrittene Zutat, denn er enthält Glutamat, wenn auch natürliches.