Meersalz

Meersalz


Definition:

Salz aus dem Meerwasser.

Gewinnung:

Das Meerwasser wird in Küstennähe in Becken gleitet. In diesen “Salzgärten” lassen Sonne und Wind das Wasser verdampfen – zurück bleiben Salzkristalle. Mit Sieben werden sie von Steinen und Verunreinigungen befreit, dann vermahlen und abgefüllt.

Konventionelle Produkte:

Werden nach der Gewinnung häufig weiter verarbeitet, bis die Standardqualität eines weißen Tafelsalzes erreicht ist. Mineralien und Spurenelemente gehen dabei verloren. Behandlung mit Rieselhilfen und chemischen Bleichmitteln.

Biologische Produkte:

Atlantik-Meersalz aus Brasilien, Portugal, Frankreich, Spanien, seltener Salz aus dem Mittelmeer, etwa aus Griechenland. Naturkost-Hersteller achten darauf, entlegene Küstengebiete zu wählen, wo die Wasserverschmutzung noch nicht so groß ist. Regelmäßige Schadstoff-Kontrollen sichern die hohe Qualität.

Nicht raffiniert oder gebleicht, ohne Zusatzstoffe. Enthält wichtige Mineralien und Spurenelemente. Grob oder fein gemahlen.

Besonderheiten:

Das Gourmetsalz Fleur de Sel bildet sich nur bei bestimmten Witterungsverhältnissen wie eine feine Eisschicht auf der Wasseroberfläche der Salzbecken. Die hauchzarte Schicht wird vorsichtig von Hand abgeschöpft, die Salzkristalle kommen unbearbeitet in den Handel. Sie sind gröber als das übliche Speisesalz und haben einen milden, knusprigen Geschmack.

Für das intensiv schmeckende Rauchsalz lässt man naturbelassenes Meersalz mit Tannen- und Buchenrauch für etwa eine Woche reifen.

Tip:

Meersalz ist auch als Badezusatz geeignet. Ein Salzbad entspannt und regt die Hautdurchblutung an, lindert auch Entzündungen.