Siedesalz


Definition:

Siede- oder Salinensalz ist Steinsalz, das mit Hilfe von Wasser gelöst und anschließend gesiedet wird. Im Handel heißt es meist Tafel- oder Kochsalz.

Gewinnung:

Um das Salz aus den unterirdischen Vorkommen zu lösen, treibt man Bohrlöcher in die salzführende Schicht und leitet Süßwasser darüber. Die so entstandene Sole wird abgepumpt und in großen Siedepfannen eingedampft. Übrig bleibt das fast reine Natriumchlorid.

Konventionelle Produkte:

Nach der Gewinnung wird es weiter verarbeitet (raffiniert), bis die Standardqualität eines weißen Tafelsalzes erreicht ist. Von Natur aus enthaltene Mineralien und Spurenelmente gehen dabei verloren. Mit chemischen Mitteln gebleicht und mit Rieselhilfen versetzt.

Biologische Produkte:

Gibt es nur vereinzelt, wird meist bergmännisch abgebaut, siehe Steinsalz.