Haselnuss

Haselnuss


Definition:

Früchte des Haselstrauches, der botanisch zur Familie der Birkengewächse zählt. Haselnüsse enthalten etwa 65 Prozent Fett mit einem hohen Gehalt an ungesättigten Fettsäuren und 14 Prozent Eiweiß, außerdem beachtliche Mengen an Kalzium und Kalium sowie die Vitamine B1, B2 und E.

Geschichte:

Ursprünglich stammt der Haselnussstrauch aus Europa und Kleinasien. Schon die Griechen und Römer schätzen seine nahrhaften Nüsse.  Wichtigste Anbauländer sind heute die Türkei, Italien und Spanien sowie die USA.

Verwendung:

Vor allem als Müsli- und Backzutat sowie für Nuss-Nougat-Creme. Als gesunde Knabberei für zwischendurch zu empfehlen.

Konventionelle Produkte:

Wachsen in großen Plantagen, mit Pestiziden behandelt. Lagernde Nüsse werden zur Schädlingsabwehr begast. Die Schalen dürfen mit Schwefel  gebleicht werden.

Biologische Produkte:

Kontrolliert ökologische Nüsse, die ohne Chemie heranwachsen und lagern, kommen vor allem aus Sizilien und der Türkei. Nach der Ernte werden sie verlesen, getrocknet und geknackt.

Es gibt sie ganz, auch geröstet zu kaufen, was ihren Geschmack verstärkt. Darüber hinaus stehen gemahlene und gehackte Nüsse im Regal. Bio-Haselnussöl gibt es sowohl nativ als auch geröstet.

Tip:

Der Strauch ist auch in Deutschland weit verbreitet. Seine Früchte reifen im September/Oktober, sollten braun geerntet werden und mindestens ein bis zwei Wochen trocknen. Haselnüsse halten sich an einem kühlen, dunklen Platz bis zu einem Jahr.

Achtung:

Dunkel gefärbte und verschimmelte Früchte aussortieren, da sie gefährliche Aflatoxine enthalten können (siehe Nüsse).

Haselnüsse gehören zu den stärksten Allergie-Auslösern.