Walnuss

Walnuss


Definition:

Früchte des langlebigen, bis zu 30 Meter hohen Walnussbaumes. Er stammt ursprünglich aus Persien. Hauptanbaugebiete sind heute die USA, China, die Türkei, der Iran und Frankreich. In Deutschland wächst der Baum vor allem in klimatisch begünstigten Weinbergregionen.

Walnüsse enthalten 60 Prozent Fett mit viel gesunden, ungesättigten Fettsäuren, ausserdem reichlich Eiweiß und Vitamin C.

Verwendung:

Walnusskerne sind eine beliebte Knabberei und eine klassische Backzutat. Sie bereichern Nudelgerichte und Salate. Gepresst ergeben sie ein aromatisches Öl.

Konventionelle Produkte:

Die Schalen werden mit Schwefellauge gebleicht und die Nüsse zum Lagerschutz mit Methylbromid oder Phosphorsäureester begast.

Biologische Produkte:

Bio-Walnüsse werden gegen Schimmel und Schädlinge bei der Lagerung nur mit Druck und Kohlendioxid behandelt. Sie bleiben ungebleicht, daher ihre dunklere Schale.

Meist gibt es sie als halbe Kerne oder Bruch in Tüten, auch als Zutat von Nussmischungen. Frisch, mit Schale kommen sie im September/Oktober in den Handel.

Tip:

Mit vielen ungesättigten Fettsäuren gelten Walnüsse als förderlich für Herz und Kreislauf. Luftig, kühl und dunkel gelagert halten sie monatelang. Schimmelige oder ranzig riechende/schmeckende Nüsse müssen entsorgt werden.