Banane

Banane

Definition:

Süße Tropenfrucht mit gelber Schale, meist 20 bis 35 Zentimeter lang und gekrümmt. Gehört botanisch gesehen zu den Beeren. Bananen sind gesund und leicht verdaulich, sie enthalten viele Vitamine und Mineralstoffe, darunter reichlich Kalium und Magnesium. 

Außer Dessertbananen gibt es auch Kochbananen, die roh nicht schmecken. In Lateinamerika werden sie zu Mehl, Bier und Chips verarbeitet und gekocht oder gebraten wie Kartoffeln gegessen.

Konventionell:

Vorwiegend in Monokultur auf riesigen Plantagen angebaut, für die noch heute Wälder gerodet werden. Synthetisch gedüngt, reichlich und großflächig mit Pestiziden behandelt – eine Gefahr  für die Landarbeiter, auch für Oberflächengewässer. Fruchtstände werden mit Plastiksäcken umhüllt, die inwändig mit Pflanzenschutzmitteln behandelt sind, damit die Bananen schnell und makellos heranwachsen. Der Preis: Blasse, druckempfindliche und weniger aromatische Früchte.

Biologisch:

Wachsen in Mischkultur. Oft werden dabei mehrere Fruchtsorten für den Export gemeinsam mit Gemüsen angebaut, die vor Ort verzehrt werden.  Chemisch-synthetische Dünger und Pestizide sind dabei tabu – und auch nicht notwendig, denn abgestorbene Pflanzenreste und Bodenorganismen halten den Boden fruchtbar. Krankheitserreger können sich in Mischkulturen nicht so leicht ausbreiten.

Das Fruchtfleisch ökologisch erzeugter Bananen ist in der Regel gelber, fester und aromatischer als das konventioneller Früchte. Etwa ein Drittel der in Deutschland verkauften Bio-Bananen stammt aus fairem Handel. Sie tragen meist das internationale Fairtrade-Logo.

Tips:

Bananen bei Zimmertemperatur aufbewahren. Etwas Frischhaltefolie um den Stiel wickeln, dann bleiben sie länger frisch.

Bananen reifen schnell nach, wenn man sie zusammen mit Äpfeln lagert. Denn die sondern das natürliche Reifegas Ethylen ab. Beim Reifen wandelt sich die Stärke in Frucht- und Traubenzucker um – vollreif ist die krumme Frucht ein idealer Energielieferant für Sportler.