Kokosfett

Kokosfett


Definition:

Aus dem Kernfleisch der Kokosnuss gepresstes Öl. Es besteht zu rund 90 Prozent aus gesättigten Fettsäuren und hat einen nussartigen Geschmack. Kokosöl ist bei Temperaturen bis 25°C  fest, daher wird es häufig Fett genannt. Im Glas oder gekühlt im Block erhältlich.

Verwendung:

Mildes (deodoriertes) Kokosfett ist geschmacksneutral und daher vielseitig zu verwenden. Es eignet sich zum Backen, Braten und Frittieren bei hohenTemperaturen. Kokosfett ist auch eine gute Alternative zu Butter und Margarine auf dem Brot.

Konventionelle Produkte:

Kokosnüsse aus konventionellem Anbau. Das Fett wird chemisch extrahiert und anschließend raffiniert, häufig auch gehärtet, damit es nicht verfließt. Beim Backen und Braten mit solchem Fett, vor allem bei Temperaturen ab 200 Grad, entstehen schädliche Trans-Fettsäuren.

Biologische Produkte:

Kokosnüsse aus kontrolliert biologischem Anbau, von den Philippinen oder Sri Lanka. Kalt gepresst (nativ) mit feinem Kokosgeschmack. Aromen, Antioxidantien sowie Vitamin E sind weitgehend erhalten.

Auch im Naturkost-Bereiche gibt es milde Kokosfette, denen mit Wasserdampf unangenehme Geschmacksstoffe entzogen wurden (Desodorierung). Das geht auf Kosten der positiven Inhaltsstoffe.

Native Produkte werden häufiger als „Öl“, desodorierte als „Fett“ bezeichnet. Gehärtet werden sie alle nicht, daher gibt es sie meist im Glas.

Dufte Sache: Kokosöle und Fette  (Schrot & Korn 8/2015)

Tip:

Natives Kokosöl kann auch zur Haut- und Haarpflege verwendet werden.