Leinöl

Leinöl


Definition:

Öl aus den Samen der Leinpflanze. Leinöl ist mit etwa 55 Prozent sehr reich an Alpha-Linolensäure. Dies ist eine essenzielle Omega-3-Fettsäure, die der Körper nicht selbst bilden kann, sondern mit der Nahrung aufnehmen muss.

Verwendung:

Mit seinem nussigen, leicht bitteren Geschmack passt es gut zu Pellkartoffeln mit Quark, auch in Müsli oder zu Gemüse. Das empfindliche Öl verträgt keine Hitze. Zu warmen Gerichten daher erst nach dem Kochen zugeben. Bereits
zwei Esslöffel Leinöl pro Woche liefern den geschätzten Bedarf an Alpha-Linolensäure.

Konventionelle Produkte:

Rohstoffe aus konventionellem Anbau. Ebenfalls meist kaltgepresst, um die wertvollen Fettsäuren zu erhalten.

Biologische Produkte:

Die Ölsaat stammt aus kontrolliert-biologischem Anbau. Meist handelt es sich um braune Leinsaat, vereinzelt nehmen Bio-Hersteller auch Goldleinsaat, deren Öl milder schmecken soll. Meist nativ, das heißt schonend kalt gepresst und anschließend höchstens noch filtriert, um Trüb- und/oder Bitterstoffe zu entfernen.

Tip:

Damit Leinöl nicht ranzig und bitter wird, nach dem Öffnen im Kühlschrank aufbewahren. Dort hält es – je nach Marke – zwischen drei und acht Wochen lang.

Mehr zu Leinöl (Schrot & Korn 6/2013) und warum es so gesund ist.