Sojaöl


Definition:

Aus den Samen der Sojabohne. Kaltgepresst reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren (Linolsäure um die 50 , alpha-Linolensäure um die 6 Prozent) sowie an  Ölsäure, etwa 25 Prozent. Außerdem mit viel Lecithin.

Verwendung:

Das Öl hat einen zarten Bohnengeschmack. Es harmoniert vor allem mit Gerichten der fernöstlichen Küche, eignet sich aber auch zum Anrichten von deftigen Nudel-, Kartoffel- und Bohnensalaten, ferner zum Kochen, Dünsten und Backen.

Konventionelle Produkte:

Soja aus konventionellem Anbau. Das Öl fällt als Nebenprodukt bei der Herstellung von Futtermitteln an. Es wird raffiniert, gebleicht und desodoriert und hat daher keinen Eigengeschmack. Sojaöl dient als billiger Rohstoff für Margarine, wird gehärtet als Back- und Bratfett (in gehärteter Form) genutzt, ist Zutat für Süßwaren und kakaohaltige Fettglasur, Mayonnaise und Salatdressing, damit werden auch Chips und weitere Kartoffelprodukte zubereitet.

Lebensmittel auf Sojabasis können zu bestimmten Anteilen aus gentechnisch veränderten (gv) Sojabohnen hergestellt sein. Öle und Fette aus gv-Sojabohnen sind kennzeichnungspflichtig.

Biologische Produkte:

Bohnen aus gentechnikfreiem Anbau. Das Öl ist nativ, also kaltgepresst, und besitzt daher noch fast alle wertvollen Inhaltsstoffe.

Tip:

Mit seinem hohen Lecithingehalt eignet sich Sojaöl zum Backen ohne Ei.