Weizenkeimöl


Definition:

Hochwertiges Öl aus den Keimlingen des Weizens. Kaltgepresst enthält es reichlich Vitamin E: pro 100 Gramm Öl sind es um die 200 Milligramm. Außerdem ist Weizenkeimöl reich an ungesättigten Fettsäuren wie Linol- und Linolensäure. Carotinoide schenken ihm seine gold- bis orangegelbe Farbe.

Verwendung:

Weizenkeimöl hat einen feinen,  getreideartigen Geschmack. Es empfiehlt sich zum Anmachen von Rohkost und Salaten, auch für Dips. Beim Erhitzen verliert es sowohl sein Aroma als auch die wertvollen Inhaltsstoffe.

Konventionelle Produkte:

Weizen aus konventionellem Anbau. Kaltgepresst oder mithilfe von CO2 oder chemischen Lösemitteln extrahiert.

Biologische Produkte:

Vereinzelt aus Bio-Weizen. Häufig ist der Weizen für Sorten im Naturkost-Laden jedoch konventioneller Herkunft , da es aus kontrolliert biologischem Anbau nicht genug Weizenkeime für die Ölherstellung gibt. Das Öl ist kaltgepresst und anschließend nur noch filtriert.

Tip:

Aus 100 kg Weizen lassen sich rund 200 g frische Weizenkeime und daraus wiederum nur 10 g Weizenkeimöl gewinnen. Darum ist das Öl vergleichsweise teuer.