Rübenzucker

Rübenzucker


Definition:

Industriell gewonnener Zucker aus der Zuckerrübe, die vor allem in Europa, den USA und Kanada angebaut wird. Er besteht zu annähernd 100 Prozent aus Saccharose. Außer leeren Kalorien enthält der weiße Zucker keine lebenswichtigen Nährstoffe.

Herstellung:

Die Rüben werden zerkleinert und vorgewärmt oder gekocht. Der dabei entstehende Rübensaft wird gereinigt, sprich mit Hilfe von Kalk und Kohlendioxid von unerwünschten Bestandteilen befreit. Dann dampft man ihn ein und lässt ihn auskristallisieren, löst ihn erneut und wiederholt die Kristallisation – so lange, bis der Zucker rein und weiß ist. Dieser Prozess heißt Raffination, daher auch der Name Raffinade-Zucker für das schneeweiße Süßungsmittel.

Konventionelle Produkte:

Aus konventionell angebauten Zuckerrüben.

Biologische Produkte:

Weißen Zucker gibt es auch aus Öko-Rüben, die in Deutschland oder Österreich wachsen. Als Süßungsmittel wird er im Bio-Handel aber seltener angeboten als Rohrzucker. Das Produkt ist umstritten und aus Sicht der Vollwerternährung nicht zu empfehlen.

Tip:

Rohzucker, also die noch ungereinigten Zuckerkristalle aus eingedicktem Zuckersaft, die wenigstens noch ein paar Mineralien enthalten, gibt es nur aus Zuckerrohr. Denn Rüben-Rohzucker hat einen unangenehmen Beigeschmack.