Bulgur

Bulgur


Definition:

Bulgur oder Boulgour ist vorgekochter Hartweizenschrot.

Geschichte:

Bulgur stammt ursprünglich aus dem Nahen und Mittleren Osten. Auch in Nordafrika ist er bereits seit Jahrhunderten ein beliebtes Weizengericht.

Herstellung:

Der Hartweizen wird zunächst gereinigt und eingeweicht, dann vorgekocht oder mit Dampf gegart und schließlich getrocknet. Geschrotet kommt er dann in die Tüte. 

Verwendung:

Bulgur schmeckt mild und nussig. Er eignet sich zum Beispiel als Suppeneinlage, als Beilage zu Fisch, Fleisch und Gemüse, auch als Hackfleischersatz in Tomatensoße oder als süße Nachspeise.

Konventionelle Produkte:

Der Weizen stammt aus konventionellem Anbau. Helle Sorten sind oft mit Natronlauge gebleicht.

Biologische Produkte:

Der Weizen stammt aus kontrolliert-biologischem Anbau. Keine Natronbleiche. Im Bio-Laden ist auch Bulgur aus Dinkel, Gerste und Buchweizen erhältlich.

Tip:

 Da Bulgur bereits vorgegart ist, braucht er in der Regel nur 10 Minuten köcheln oder in heißem Wasser bzw. Brühe quellen.