Flocken


Definition:

Gequetschte oder gewalzte Getreidekörner. Beliebte Sorten sind Hafer, Weizen, Dinkel und Gerste. Zu den glutenfreien Varianten zählen Reis-, Soja-, Buchweizen- und Hirseflocken.

Verwendung:

Vor allem als Basis für Müsli beliebt, aber auch zum Abbinden von Suppen und Soßen geeignet. Ebenso lassen sich Bratlinge, süße Nachspeisen und leckere Getreideplätzchen damit herstellen.

Herstellung:

Die Getreidekörner werden kurz gedämpft und anschließend zwischen Walzen gepresst. Für grobe Flocken wird das ganze Korn gequetscht, feine Flocken werden aus gewalztem Schrot gemacht. Knusperflocken, auch Crunchy genannt, sind vorgequollen, werden dann heiß gewalzt und zugleich getrocknet und geröstet, häufig mit Zusatz von Zucker oder Honig und Fett. Je weniger verarbeitet die Getreidekörner sind, desto gesünder sind sie. Flocken gibt es sortenrein und auch als Mischungen zu kaufen.

Konventionelle Produkte:

Aus konventionellem Anbau, mit Pestiziden behandelt, deren Rückstände Warentester immer mal wieder in nicht geringen Mengen im Korn nachweisen. Sie sind oft wärmebehandelt, worunter die Inhaltsstoffe leiden, und zusätzlich mit Konservierungsstoffen haltbar gemacht.

Biologische Produkte:

Stammen aus kontrolliert-biologischem Anbau. Sie sind nicht wärmebehandelt und kommen ohne Konservierungsmittel aus. Für Haltbarkeit sorgt die Abfüllung unter Schutzatmosphäre. Besonders große Vielfalt im Naturkost-Bereich, darunter Flocken aus Einkorn und Amaranth.

Tip:

Besonders frisch und  nährstoffreich: Die Körner selber quetschen, am besten erst kurz vor der Verwendung.  Dazu gibt es Flocker in Naturwarenhandel – elektrisch oder für den Handbetrieb. Meist empfiehlt sich zuvor eine kurze Einweichzeit, das macht die feste Schale der Körner elastischer. Dadurch kann der Körper die im Korn enthaltenen Mineralstoffe auch besser verwerten. Hafer muss nicht vorher ins Wasser. Ihn sollte man binnen zwei Stunden nach dem Quetschen verzehren, sonst kann er leicht bitter werden.