Griess


Definition:

Grieß bezeichnet vermahlenes Getreide mit einer Teilchengröße von 0,3 bis 1 Millimeter. Meist handelt es sich um Hart- oder Weichweizengrieß. Ersterer ist auch für die Nudelindustrie ein wichtiger Rohstoff.

Herstellung:

Das Getreide durchläuft bei der konventionellen Mehlherstellung mehrere Stufen. Nach der Reinigung wird das Korn geschält, also Schale und Keimling entfernt, und der Mehlkörper in mehreren Gängen vermahlen. Zwischen jedem Mahlgang – von ganz grob zu fein – werden die kleinen Kornteile – der Grieß – abgesiebt. Größere Körnchen werden weitervermahlen und das Mehl aussortiert.

Verwendung:

Für Brei, Suppen, Soßen, Aufläufe und Süßspeisen.

Konventionelle Produkte:

Getreide aus konventionellem Anbau. Meist ein Auszugsmehlprodukt.

Biologische Produkte:

Getreide aus kontrolliert-biologischem Anbau. Grieß wird nicht nur aus geschältem Korn, sondern auch aus Vollkorn gemahlen. Dann enthält er noch nahezu alle wertvollen Bestandteile des vollen Korns. In Naturkost-Läden gibt es neben Hart- und Weichweizengrieß auch solchen aus Dinkel, Grünkern oder einem Gerste-Hafer-Mix . Glutenfrei wird er aus Mais (Polenta), Reis, Hirse oder Buchweizen gemahlen.

Tip:

Dinkelgrieß schmeckt fein nussig und eignet sich besonders gut als Backzutat.