Nudeln

Nudeln

Nudeln

Definition:

Teigwaren. Nudeln bestehen traditionell aus Hartweizen und Wasser. Solche aus Weichweizen enthalten zur Verbesserung der Klebereigenschaften zusätzlich Eier. Nudeln sind besonders stärkehaltig.

Am Häufigsten gibt es sie getrocknet in Tüten, manche Sorten auch frisch und vakuumverpackt im Kühlregal.

Geschichte:

Nicht die Italiener haben die Nudel “erfunden”, sondern die Chinesen. Marco Polo brachte das Teigwarenerzeugnis von dort aus mit in seine Heimat. Die Italiener entwickelten schnell eine Leidenschaft dafür, ihnen verdanken wir die vielen Nudelsorten.

Herstellung:

Für Hartweizennudeln wird das Getreide zu Grieß gemahlen und mit Wasser zu einem Teig geknetet. Dieser wird durch Matrizen gepresst  oder gewalzt und geschnitten. So lässt sich eine Vielzahl von Nudelformen produzieren. Anschließend muss die Teigware nur noch trockenen.

Dem Teig für Eiernudeln werden in einem bestimmten Verhältnis Frischei oder pasteurisiertes Vollei zugesetzt.

Konventionelle Produkte:

Getreide aus konventionellem Anbau, Eier häufig von Hühnern aus Käfighaltung. Viele Nudelsorten aus Auszugsmehl. Industriell bei hohen Temperaturen sehr schnell getrocknet, was auf Kosten der B-Vitamine geht und die Nudeln schwerer verdaulich macht, da die enthaltene Stärke geliert.

Biologische Produkte:

Getreide aus kontrolliert-biologischem Anbau. Die Nudeln werden langsam und schonend getrocknet. Viele Sorten: Es gibt Nudeln mit und ohne Ei, wobei Naturkost-Hersteller überwiegend frische Bio-Eier verwenden. Neben Hartweizen ist vor allem Dinkel beliebt, beide Getreide als dunkle, kräftig schmeckende Vollkornvariante oder teilausgemahlen, was hellere Nudeln ergibt. Auch stehen Teigwaren  aus Emmer oder Kamut im Regal sowie viele glutenfreie Sorten. Da sind Hirse, Buchweizen, Mais und/oder Reis die Grundlage. Rot und grün werden manche Sorten mit Spinat- und Tomatenpulver.