Feigen

Feigen

Feigen

Definition:

Birnenförmige Frucht des Feigenbaums. Beheimatet in Nordafrika, den Mittelmeerländern, auch in Nord- und Südamerika. Feigen besitzen reichlich Fruchtzucker und Ballaststoffe. Damit unterstützen sie die Verdauung und liefern schnell Energie. Außerdem sind viele Mineralien wie Kalium, Kalzium, Phosphor, Eisen und Zink sowie
B-Vitamine drin.

Konventionelle Produkte:

Da der Feigenbaum empfindlich auf Chemikalien reagiert, verzichtet auch der konventionelle Anbau in der Regel auf Kunstdünger und Pestizide. Erlaubt ist allerdings der chemische Wachstumsregulator Etephon.
Unterschiede gibt es vor allem bei der Verarbeitung: gegen Schädlinge sind das Begasen mit Methylbromid üblich sowie  Schwefeln, auch, damit die Früchte ihre Farbe behalten. Siehe Trockenfrüchte

Biologische Produkte:

Bio-Feigen stammen überwiegend aus der Türkei, teils aus fairem Handel. An der Sonne getrocknet werden sie schockgefroren, um eventuelle Insekteneier abzutöten, und auf Schimmelpilzgifte ( Aflatoxine) kontrolliert.  Waschen mit leicht salzhaltigem Wasser macht ihre Oberfläche glänzend und geschmeidig.

Aus Bio-Feigen wird auch leckere Konfitüre hergestellt sowie Feigensenf.

Tip:

Bio-Feigen sind ein Naturprodukt, sie können auszuckern oder nachdunkeln.

Frische Feigen gibt es mittlerweile fast das ganze Jahr, denn sie werden auch aus Brasilien oder Australien importiert. Nachteil: lange Transportwegen und weniger Aroma.