Rosinen

Rosinen


Definition:

Sammelbegriff für getrocknete Weinbeeren, auch für eine bestimmte Sorte – die Bezeichnungen sind im Handel nicht immer einheitlich. Hauptsorten: Die kleinen schwarzen Korinthen stammen von griechischen Trauben. Sie schmecken fruchtig-herb. Die helleren, größeren und ebenfalls kernlosen Sultaninen kommen häufig aus der Türkei, aber auch aus Südafrika und den USA. Sie sind süßer als Korinthen. Traubenrosinen sind große, fleischige Beeren mit Kernen und Stielen.

Rosinen enthalten bis zu 75 Prozent Zucker, aber auch die meisten Wert- und Wirkstoffe der Trauben in konzentrierter Form. Mit viel Kalium und Kalzium, Phosphor, Eisen sowie B-Vitaminen sind sie gut für Knochen und Nerven.

Verwendung:

Beliebte Zutat in Kuchen, Brötchen und Müsli. Im Mix mit Nüssen als energiespendendes Studentenfutter bekannt.

Konventionelle Produkte:

Weinbeeren aus konventionellem Anbau. Rosinen bzw. Sultaninen meist mit Schwefeldioxid behandelt, gegen Verfärbung und für bessere Haltbarkeit. Korinthen sind in der Regel nicht geschwefelt, dafür werden sie häufig mit Methylbromid begast. Siehe Trockenfrüchte

Biologische Produkte:

Ökologisch angebaute Trauben. Sultaninen werden beim Hersteller Rapunzel “gedippt”, das heißt, mit einer Lösung aus Pottasche und biologischem Olivenöl besprüht. Dadurch behalten sie ihre helle Farbe. Im Unterschied dazu lässt man Rosinen unbehandelt trocknen.
Das Schwefeln ist im Bio-Bereich nicht gestattet. Schockgefrieren schützt zum Beispiel Korinthen vor Insektenbefall. 

Damit die getrockneten Beeren in der Tüte nicht zusammenkleben, benetzt man sie mit Sonnenblumenöl. Bei Korinthen ist das nicht nötig.