Eisen

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Als wichtiger Teil des roten Blutfarbstoffs ermöglicht Eisen den Transport von Sauerstoff und wirkt bei der Blutbildung mit. Es übernimmt als Teil von Enzymen Schlüsselfunktionen bei Stoffwechselprozessen und Immunreaktionen. Ist unentbehrlich für eine optimale Gehirnentwicklung von Kindern und Jugendlichen. Der größte Teil steckt im roten Blut- und im Muskelfarbstoff. Es wird dort gespeichert, damit bei Bedarf genügend zur Verfügung steht. Vitamin C verbessert die Eisenaufnahme. Gerade Vegetarier sollten zu eisenreichen Lebensmitteln deshalb immer ein Vitamin-C-reiches Produkt wie Orangensaft oder Paprikaschoten zu sich nehmen. Der Tagesbedarf beträgt 10 bis 12 mg für männliche Jugendliche und Erwachsene, 15 mg für weibliche Jugendliche und Erwachsene, denn Frauen brauchen wegen des Eisenverlustes während der Menstruation etwas mehr Eisen als Männer. 10 mg für Frauen nach der Menopause. In 200 g Pfifferlingen stecken bereits 13 mg, in 100 g Linsen etwa 7 mg, in 200 g Spinat 8 mg und in 150 g Rindfleisch 3,3 mg.

Aus tierischen Lebensmitteln kann der Körper Eisen besser verwerten. Fleisch, Fisch, Geflügel oder ganz besonders Vitamin C verbessern die Verwertung von pflanzlichem Eisen. Zu wenig Eisen im Körper kann zu starken Blutungen bei äußeren Verletzungen oder regelmäßig hoher Blutverlust durch eine starke Menstruation führen, weil viele eisenhaltige Blutkörperchen verloren gehen. Die Folge ist in schlimmen Fällen Blutarmut. Dabei ist die Sauerstoffversorgung des Körpers eingeschränkt. Es kommt zu Erschöpfung, Appetitlosigkeit und starkem Leistungsabfall.