Emulgatoren

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sorgen für die Verbindung normalerweise nicht mischbarer Stoffe wie z.B. Wasser mit Fett. Werden in der Lebensmittel- und Kosmetikindustrie für eine Vielzahl von Produkten eingesetzt. In Salben sorgen sie dafür, dass sich die Bestandteile gleichmäßig mischen. In Shampoos dienen sie auch als Tenside. Sie können allergische Reaktionen auslösen und müssen bei verpackten Lebensmitteln als E-Nummern deklariert werden.

Konventionelle Produkte:

Als Emulgatoren werden oft Polyethylenglykole (PEG) oder verwandte Substanzen, die PEG-Derivate, eingesetzt. Diese Stoffe stehen im Verdacht, die Haut durchlässiger für Schadstoffe zu machen und Fremdstoffe in den Körper einzuschleusen.
Biologische Produkte:

Für Pflege- und Kosmetikprodukte verwenden Bio-Hersteller nur Emulgatoren aus Naturstoffen. Sie werden aus Milch (Lecithin), Soja oder Kakao gewonnen. Auch natürliche Wachse wie Bienenwachs, Carnaubawachs, Jojobaöl (ebenfalls ein Wachs), Wollwachs (Lanolin) und Sheabutter kommen zum Einsatz. Viele Cremes kommen sogar ganz ohne sie aus. Bienenwachs oder Wollwachs helfen dabei, die beiden Flüssigkeiten zu mischen.