Frisée

Naturkost-ABC:
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aus der Krausen Endivie durch Züchtung hervorgegangen. Von der Verwandten des Chicorée gibt es zwei Sorten: Die Winterendivie heißt Frisée und hat fein gefiederte, gekrauste Blätter. Im Sommer hat die Sorte Escariol Saison. Sie hat glatte, breite und kräftig gezahnte Blätter mit einer starken Mittelrippe. Der halbgeschlossene Kopf zeigt ein festes, gelbes Herz. Grund dafür ist, dass die Blätter vor der Reife zusammengebunden werden und damit innen heller bleiben. Typisch für Friséesalat ist der leicht bittere Geschmack. Er harmoniert gut in einer klassischen Vinaigrette zusammen mit Orangen- und Apfelstücken. Knoblauch passt ebenfalls dazu. Der weiße Strunk in der Mitte enthält die meisten Bitterstoffe, deshalb schneidet man ihn heraus. Eine Joghurtsoße mildert die bittere Note ebenfalls. Für einen Rohkostsalat werden die Blätter in feine Streifen geschnitten. Südeuropäer mögen Frosée auch als Gemüsebeilage. Dafür wird der Kopf geviertelt, in gröbere Stücke geschnitten und gedünstet.