Jackfrüchte

Naturkost-ABC:
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Früchte eines südostasiatischen Brotbaumes. Die Frucht kann bis zu 90 zentimeter lang, 50 Zentimeter dick und 5 bis 20 Kilogramm schwer sein. Die harte, ca. fünf bis zehn Millimeter dicke Fruchtschale ist vollständig mit kantigen Ausstülpungen übersät. Im unreifen Zustand ist sie grün und es tritt ein klebriger, milchähnlicher Saft aus. Im Handel sollten Sie bereits reife Früchte kaufen, d.h. die Schale ist dann gelbgrün bis bräunlich, kaum noch klebrig und läßt sich ein wenig mit den Fingern eindrücken. Sie strahlt dann auch ihren eigentümlichen Geruch aus: leicht süßlich, intensiv, etwas gewöhnungsbedürftig.
In vielen Asia-Läden sind auch nur die im Inneren der Frucht einzelnen, feigengroßen Fruchtsamen, gekühlt in Plastikschälchen abgepackt (ca. 500g), erhältlich (wie auch bei Durian). Sie sollten aber nicht schon in ihrem eigenen Saft schwimmen und bereits überreif und gärig sind. Ansonsten ist diese Alternative günstiger für den Einzelverbraucher. Die Plastikschälchen können noch zwei bis drei Tage im Kühlschrank lagern, je nach vorherigem Reifezustand. Zum Nachreifen sollten ganze Früchte in jedem Fall bei über 13°C und 90-%iger Luftfeuchtigkeit gelagert werden. Das zartviolettes Fruchtfleisch schmeckt feigenähnlichem. Der kastaniengroße Samenkern kann wie Maronen geröstet oder gekocht werden.