Muttermilch

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Wird auch Frauenmilch genannt. Sie ist die erste und wichtigste Nahrung für den Säugling.

Muttermilch ist trotz bestehender Schadstoffbelastung mit Umweltgiften das Beste fürs Baby. Die Zusammensetzung ist wie kein zweites Lebensmittel genau auf die Bedürfnisse des Säuglings zugeschnitten. Die Bioverfügbarkeit ist optimal. Bisher reicht keine Ersatznahrung an sie heran. Der intensive körperliche Kontakt beim Stillen fördert außerdem die Entwicklung des Kindes. Ärzte und Wissenschaftler empfehlen eine Vollstillzeit von vier bis sechs Monaten, bei allergiegefährdeten Kindern auch länger.

Schadstoffe rückläufig

In der fetthaltigen Muttermilch finden sich die Schadstoffe wieder, die sich im Laufe des Lebens der Mutter in ihren Fettdepots eingelagert haben. Am häufigsten zu finden sind: Polychlorierte Biphenyle (PCB) sowie beta- und gamma-HCH. Kritisch ist auch die Belastung mit Dioxinen und Dibenzofuranen.

Insgesamt ist in den letzten zwanzig Jahren ein merklicher Rückgang der Schadstoffbelastung zu verzeichnen. Das liegt an der Verschärfung der gesetzlichen Bestimmungen für den Schadstoffausstoß und Gifteinsatz in Landwirtschaft, Industrie und Verkehr.

Tip: Infos und Beratungen zum Thema Stillen geben: La Leche Liga, Stillgruppen Deutschland e.V., Postfach 96, 81214 München und die Arbeitsgemeinschaft freier Stillgruppen, Rüngsdorfer Str.17, 53173 Bonn, Tel.: 0228-3503871, email: geschaeftsstelle@afs-stillen.de und Internet: http://www.afs-stillen.de.