Stickstoff

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Chemisches Element, das als wichtiger Eiweißbaustein für das Pflanzenwachstum unbedingt nötig ist. Es befindet sich zu 80 Prozent in der Atmosphäre. Damit die Pflanze den gasförmigen Stoff verwerten kann, muß er von der anorganischen Verbindung in eine organische Form überführt werden. Die natürliche Bindung aus der Atmosphäre im Boden kann über verschiedene Wege geschehen.

Zum Beispiel über freilebende Bakterien oder Knöllchenbakterien, die mit bestimmten Pflanzen wie Leguminosen symbiotisch zusammenleben. Besonders die Stickstoffbindung durch symbiotisch lebende Bakerien spielt im ökologischen Landbau eine wichtige Rolle. Mit ihrer Hilfe (Gründüngung) kann zusammen mit organischen Düngern wie Mist oder Kompost auf eine chemisch-synthetische Stickstoffdüngung verzichtet werden.

Eine weitere natürliche Stickstoffquelle ist der Regen.

Chemisch-synthetische Dünger enthalten gebundenen Luftstickstoff in einer Form, die von Pflanzen leicht aufgenommen werden kann. Zur Erzeugung von Stickstoffdünger sind erhebliche Mengen an Energie nötig. Diese Düngung verändert das Bodenleben nachhaltig und greift in die natürlichen Regelkreisläufe störend ein. Sie ist im kontrolliert-biologischen Anbau nicht erlaubt.