Tocopherol

Naturkost-ABC:
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Besser unter der Bezeichnung Vitamin E bekannt. Zählt zu den fettlöslichen und antioxidativ wirkenden Vitaminen. Schützt die Zellen vor freien Radikalen, die Krankheiten und möglicherweise auch Krebs auslösen können. Stärkt das Immunsystem, hemmt Entzündungen und schützt vor Arterienverkalkung. Das Vitamin steckt vor allem in der Membranschicht aller Körperzellen und wacht darüber, dass keine freien Radikale ins Zellinnere wandern. Der Körper kann es in seiner natürlichen Form etwa doppelt so gut verwerten wie das aus Rohöl gewonnene Pendant. Vitamin E ist labil gegenüber UV-Strahlung und Sauerstoff. Die Reaktion mit Sauerstoff ist geradezu die Aufgabe von Vitamin E. Als ungesättigte Fettsäure schützt Vitamin E im Fettgewebe vor dem Angriff von Sauerstoffmolekülen.

Der Tagesbedarf für Jugendliche und Erwachsene beträgt 12 bis 15 mg. Schon in 15 Gramm Sonnenblumenöl stecken 7,5 mg, in zehn Gramm Haselnüssen oder Mandeln etwa 2,6 mg. Ergiebige Quellen sind Pflanzenöle wie Sonnenblumen-, Weizenkeim-, Distel-, Soja- und Sesamöl, Nüsse, Schwarzwurzeln und Avocados. Ein Mangel ist bei Gesunden selten. Durch eine gestörte Fettaufnahme und –verwertung kann es zu einer Unterversorgung kommen. Das stört die Funktion der Zellmembranen, des Nervensystems und der Muskulatur.