Zink

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Ist Bestandteil vieler Enzyme und somit an vielen Stoffwechselprozessen beteiligt. Beeinflusst das Immunsystem sowie den Stoffwechsel von Kohlenhydraten und Eiweiß, aktiviert zahlreiche Enzyme und Hormone. Als Teil des Insulins steuert es dessen Produktion und stabilisiert die Zellmembran. Es beschleunigt die Wundheilung.

Zink ist mitverantwortlich für die Entwicklung der Spermien und der befruchtungsfähigen Eier im weiblichen Zyklus. Kalzium, Phosphat, Alkohol und Schwermetalle verschlechtern die Zinkverwertung im Körper; Vitamin C und tierisches Eiweiß wirken sich positiv aus.

Der Tagesbedarf für Jugendliche und Erwachsene beträgt 7 bis 10 Milligramm. Über 5 mg stecken etwa in 150 g Schweinefleisch, rund 4 mg in 100 g Haferflocken.

Zink aus tierischen Lebensmitteln kann der Körper besser verwerten als aus pflanzlichen. Doch auch Vegetarier haben selten Mangelerscheinungen, weil Zink in vielen Lebensmitteln steckt. Zinkmangel kann sich in vermindertem Geschmacksempfinden, Appetitlosigkeit, Wachstumsverzögerungen, entzündlichen Hautveränderungen und schlechterer Wundheilung auswirken. Auch Störungen der männlichen Sexualentwicklung sind bekannt.