Zöliakie und Sprue

A B

Die beiden Bezeichnungen stehen für eine angeborene Gluten-Unverträglichkeit beim Menschen. Bei Kleinkindern trägt die Stoffwechselbezeichung den Namen Zöliakie, bei Erwachsenen nennt man sie Sprue. Die meisten gängigen Getreidesorten wie Roggen, Weizen und Hafer enthalten Gluten.

Gluten setzen sich aus den Eiweißbestandteilen Gliadin und Glutenin zusammen. Bei Unverträglichkeit wird Gliadin im Darm nicht abgebaut – es kommt zu allergischen Entzündungen. Bei diesem Prozeß werden die empfindlichen Darmzotten, die für die Nährstoffaufnahme aus dem Darm zuständig sind, zerstört. Das Krankheitsbild ist charakterisiert durch anhaltende Durchfälle und einen aufgetriebenen Bauch.

Diese Unverträglichkeit bleibt ein Leben lang bestehen. Eine Heilung der Symptome ist nur bei Einhaltung einer konsequent glutenfreien Ernährung möglich. Glutenfreie Getreide sind beispielsweise Mais, Reis, Amaranth, Quinoa u.a.

Tip: Glutenallergiker finden in unserem Rezeptteil glutenfreie Zubereitungen.